Förderstedt

 

 

Kirchdorf an der Leipziger Chaussee, 10 km westlich von Calbe. Im Jahre 1226 heisst es Verderekstede, 1230 Verherekestede, volksthümlich jetzt Förstede oder Farstedt. Wüste Marken bei dem Orte sind: Zarpei, Krentz, Marwitz, Ülbritz, Klemnitz, Tregau und zum Theil Luxdorf und Makrene. Das Dorf und das Kirchenpatronat gehörte der Dompropstei. Im Jahre 1680 soll im Teiche zu Förderstedt Blut hervorgequollen sein, worauf im folgenden jahre die Pest auftrat. 1724 wurde es von einem grossen Brande heimgesucht.

 

Aus: Beschreibende Darstellung der älteren Bau- und Kunstdenkmäler des Kreises Calbe; Halle a.d.S. 1885

 

 

Heiliger Mauritius, der eine Fahnenlanze hält und sich auf einen Schild stützt, begleitet von geschrägten Bergeisen 

Bedeutung:  
Mit diesem Wappen werden alte Traditionen fortgesetzt, denn der Heilige Mauritius war im ausgehenden Mittelalter im Förderstedter Gerichtssiegel. Die Farben zeigen die frühere Zugehörigkeit zum Erzbistum Magdeburg. An den Bergbau des Ortes erinnern die Bergeisen

 

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